Portrait des Künstlers Alfonso Costa Beiro
Alfonso Costa Beiro
Geboren am 09.08.1943 in Noia (La Coruña)Spanien

Der in Barcelona lebende galizische Künstler hat mit seinem Malstil viel Anerkennung in dieser Epoche gefunden. Seine Bilder befinden sich in den namhaften Museen und Sammlungen dieser Welt. Auf unzähligen internationalen Ausstellungen sind seine Werke mit Begeisterung aufgenommen worden.



Schon während seiner frühesten Kindheit zeichnete Alfonso Costa, der älteste Sohn einer vielköpfigen Familie, jedes nur greifbare Blatt Papier mit geschickten Händen voll. Auf Drängen seines Vaters, dem ehemaligen Schuldirektor aus Noia, machte er zunächst eine Ausbildung als Uhrmacher.

Mit seinem Ortswechsel nach Barcelona im Jahre 1963 begann er sein Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. In seiner ersten Ausstellung 1967 in Jaén/Andalusien präsentierte er seine bis dahin entstandenen Werke der Öffentlichkeit.
Nach dem Studium an der "Escuela de Arte" in Barcelona, wo er sich zunächst nur als Pinselwäscher betätigen durfte, bekam er 1972 ein Stipendium in der Stadt Florenz in Italien. Sein Studienobjekt waren die Fresken des großen Monumentalisten Giotto.
Bald folgten erste internationale Ausstellungen in Europa, Kanada und sogar in der kubanischen Staatsgalerie. Seit 1974 machte sich Costa auch durch seine Mauerbilder, die in teilweise beträchtlicher Größe - wie zum Beispiel das 18 qm große Mauerbild in der Stadt Arnsberg in Deutschland oder das 2000 m lange Mauerbild im Phrenopathic Institut in Barcelona - entstanden sind, einen Namen. Nach Phasen des Kubismus und des Expressionismus fand Costa Ende der Siebziger seinen heutigen, vom spanischen Surrealismus geprägten Stil.

Sein ganz großer Durchbruch gelang ihm 1983, als er den dritten Preis im Wettbewerb des spanischen Innenministeriums gewann. Das Thema war wie geschaffen für Costa, war die taufrische spanische Verfassung. Sein Bild "Los espanoles y La Constitution" hängt heute im Kongressaal des Parlamentes in Madrid. Jetzt war für Alfonso Costa der Weg nach ganz oben frei. Er fiel nicht nur durch zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellunge auf, sondern bewies sich auch als Graphik Designer für Logos und Embleme von TV-Anstalten und großen spanischen Firmen. Er entwirft die Cover der spanischen Autoren und Poeten und illustriert ganze Bücher eindrucksvoll mit seinen Graphiken.

Von seiner Kreativität und seinem Können zeugen die vielen Preise und Auszeichnungen, die Costa bereits verliehen worden sind. In Frankreich ist zum Beispiel eine Straße nach ihm benannt worden, als Ehrung für den Entwurf eines Posters für Henri Abelé

Das er mit ganzem Herzen ein Künstler ist, zeigen uns nicht nur seine malerischen Talente, denn 1996 wurde der von ihm geschriebene Gedichtband "O Espello de Papel" mit großem Erfolg publiziert. Schon lange ist Costa einer der meist prämierten Künstler Spaniens, und wie bereits erwähnt, befinden sich heute seine Werke in vielen Museen und öffentlichen Sammlungen in zahlreichen Ländern dieser Welt.

Textzusammenstellung Iris Sommer